Diese Tagestour führt die WZ-Leser am 24. Juli in drei Höhlen im Sauerland.

Diese Tagestour führt die WZ-Leser am 24. Juli in drei Höhlen im Sauerland.
Die Atta-Höhle.

Die Atta-Höhle.

Die Atta-Höhle.

Atta Höhle / Rainer Lippert, Bild 1 von 2

Die Atta-Höhle.

Die Landschaft, die heute Sauerland heißt, bildete vor über 400 Millionen Jahren noch den Grund eines Meeres. Im Schutz der Dunkelheit unter tiefem Wasser und immer weiteren Ablagerungen von Pflanzen und Tieren auf diesem Meeresboden wuchsen allmählich wertvolle Mineralien und Rohstoffe heran. Inzwischen hat sich das Wasser zurückgezogen; geblieben sind die Schätze im Boden.

Und was für Schätze. Sie bleiben jedoch unsichtbar und der Sonne verborgen, weil sie zum Teil tief unter der Erde liegen und erst mühsam entdeckt und erschlossen werden wollen. Dann aber offenbaren die Höhlen und Gruben ihre Geheimnisse. Besuchen Sie bei dieser WZ-Wissens-Tour am Dienstag, 24. Juli 2018 zwei Höhlen im Sauerland und fahren mit der originalen Grubenbahn in ein Erzbergwerk ein:

Atta-Höhle

Kalk, wie ihn vornehmlich die Panzer und Schalen von Krebsen, Muscheln u.a. hinterlassen, findet sich im Sauerland reichlich. Er ist ein willkommener Baustoff für Bauherren und deshalb sehr begehrt. Aber schon in der Erde entwickelt er faszinierende Situationen. Weil er nämlich recht porös ist und gut auf Wasser reagiert, sind zahlreiche Freiräume und spektakuläre Formationen unter der Erde entstanden, die oft erwähnten Kalksteinhöhlen. Eine der spektakulärsten unter ihnen ist die Atta-Höhle bei Attendorn.

Bizarre Tropfsteinformationen und mannigfache Farben beeindrucken die Besucher bei einer Führung über den langen Rundweg.

Sauerländisches Erzbergwerk

Zu den begehrten Rohstoffen der Region zählte spätestens seit Beginn der Industrialisierung das Eisenerz, das ‚Gold des Sauerlandes’. Sein bergmännischer Abbau war die Voraussetzung für die Entstehung und Blüte vieler umliegender Betriebe der Weiterverarbeitung.

Die Tages-Tour führt die WZ-Leser am 24. Juli 2018 ins Sauerland. Im Preis enthalten sind die Fahrt mit einem komfortablen Reisebus, alle Eintritts- und Führungskosten für die genannten Aktivitäten, Organisation, Reisebegleitung sowie Info-Material. Speisen und Getränke zahlt jeder selbst nach Verbrauch.
 

Die Tagestour kostet für WZ-Abonnenten 87 Euro pro Person , für Nicht-Abonnenten 95 Euro pro Person.
 

Anmeldungen zur WZ-Leser-Tour ab heute 8 Uhr unter 06123 - 70 19 18 (mo - sa, jeweils von 8 - 20 Uhr).
 

Entsprechend dieser Bedeutung gestaltete sich auch der intensive Ausbau der Förderanlagen insbesondere für Blei- und Zinkerze. Im 20. Jahrhundert endete das ‚goldene Zeitalter’ angesichts zur Neige gehender ergiebiger lokaler Vorkommen und eines immer aufwendigeren Abbaus der spärlichen verbleibenden Mengen. So musste bis 1975 der Bergbau im Sauerland endgültig eingestellt werden. Beim ehemaligen Ramsbecker Bergwerk jedoch ist die Möglichkeit erhalten worden, mit der originalen Grubenbahn ein gutes Stück in den Berg einzufahren, um sich jenseits des Sonnenlichts von den imposanten Dimensionen beeindrucken zu lassen.

Veledahöhle

Die nahe am Erzbergwerk gelegene Veledahöhle bildet eine dritte Kategorie unterirdischer Räume des Sauerlandes: Sie war sowohl Kultstätte früherer Bevölkerungsgenerationen wie auch bis in die jüngere Vergangenheit Versammlungs- und Rückzugspunkt bei äußeren Gefahren – nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Auch hier führen Sie Experten der Höhle über gut ausgebaute Besichtigungswege.