Bei dieser WZ-Wissens-Tour am 15. und 16. März 2018 blicken die WZ-Leser in die Werkhallen der berühmten Meyer-Werft.

Bei dieser WZ-Wissens-Tour am 15. und 16. März 2018 blicken die WZ-Leser in die Werkhallen der berühmten Meyer-Werft.
World Dream bei der Emsüberführung.

World Dream bei der Emsüberführung.

World Dream bei der Emsüberführung.

Bild 1 von 2

World Dream bei der Emsüberführung.

Sie sind so lang wie dreieinhalb Fußballfelder und breit wie eine achtspurige Autobahn inklusive Grünstreifen und zwei Standspuren. Ihre 18 Decks ragen rund 70 Meter übers Wasser und bieten bis zu 6500 Menschen einen außergewöhnlichen Lebensraum. Die Rede ist von den schicksten und größten Kreuzfahrtschiffen der Welt, jenen der Papenburger Meyer-Werft. Die Werft zaubert in einem hochpräzisen Verfahren aus Millionen Einzelteilen in nur wenigen Monaten eine riesige Nobelherberge für die Weltmeere.

Aber damit nicht genug: Die schwimmenden Giganten müssen vor ihrer Taufe noch eine große Hürde nehmen: Die Werft liegt nämlich nicht am Meer, sondern rund 40 Kilometer landeinwärts und zur See führt nur das enge, kurvenreiche Flüsschen Ems. Hier muss sich jedes Schiff der Meyer-Werft ein Mal zu Beginn seines ‚Lebens’ durchschlängeln und dabei mehrere Nadelöhre passieren.

Bei dieser WZ-Wissens-Tour am 15. und 16. März 2018 blicken die WZ-Leser in die Werkhallen der berühmten Meyer-Werft, besuchen das geheimnis-umwitterte Emssperrwerk und erfahren mehr über den kleinen Fluß mit den ganz großen Schiffen. Diese außergewöhnliche Zwei-Tages-Tour bietet diese Highlights:

Die Meyer-Werft

Eine ausgiebige Spezial-Führung durch ausgesuchte Werftkomplexe und das Besucherzentrum geben Einblicke und ausführliche Erläuterungen in geheimnisvolle, den Passagieren normalerweise nicht zugänglichen Bereiche eines Luxusliners samt Blicken in die größte geschlossene Schiffbauhalle der Welt. Die Leser sind exklusive Gäste in der neu gestalteten Lounge der AIDA Welt mit Infos zum aktuellen Stand der Arbeiten (inkl. Kaltgetränk und süßer Überraschung). In der Führung ist zusätzlich enthalten ein geführter Gang entlang der Empore am Baudock zwei in Halle fünf mit Einblicken in den Bau von Schiffssegmenten.

Das Nadelöhr Emssperrwerk

Um die Luxusliner durch die Ems zu schleusen, braucht es mehr Tiefgang als der Fluss normalerweise zu bieten hat. Deshalb wurde das Emssperrwerk gebaut. Es staut die Ems bei Bedarf so hoch auf, dass immer eine handbreit Wasser unterm Kiel bleibt. Ein weiterer Vorteil des Sperrwerks: Es schützt das Binnenland vor gefährlichen Sturmfluten (gibt es leider immer öfter). Wie dieses Sperrwerk errichtet wurde und wie es funktioniert, erfahren alle bei einer Führung am Bauwerk.

Mit Torf hat alles angefangen

Die Zwei-Tage-Tour führt am 15. und 16. März 2018 nach Meppen, Gandersum, Emden und Papenburg. Im Preis enthalten sind die Fahrt mit einem komfortablen Reisebus, Übernachtung in Emden (inkl. Frühstück), die Spezial-Tour Meyer-Werft sowie die Führungen durchs Emssperrwerk und das Torfmuseum, Organisation, Reisebegleitung sowie Info-Material. Sonstige Speisen und Getränke zahlt jeder selbst nach Verbrauch.
 

 WZ-Abonnenten zahlen für die Tagestour 237 Euro. Nicht-Abonnenten zahlen 260 Euro. Der EZ-Zuschlag beträgt 17 Euro.
 

Buchung beim Medienbüro Wehnert unter 06123 - 70 19 18.
 

Vor vielen Jahren baute man im Emsland keine Luxusliner, sondern Schiffe, um wertvollen Torf in die großen Städte zu transportieren. Denn die Region entlang der Ems war reich an dem einzigartigen Baumaterial. Auch die Meyer-Werft verdiente damit ihr Geld. Was ist aus dem ‚Torf-Hype’ und aus den vielen Schiffbauern geworden? Eine kurze Führung durch das Torfmuseum bringt Licht ins Dunkel.

Das Besondere an der WZ-Tour

Auf der Hinfahrt gibt’s verständliche Infos über die Geschichte und Konstruktion von Kreuzfahrtschiffen. Am Abend sind die Leser in der traditionsreichen über 1200 Jahre alten Seehafenstadt Emden.